Zierke sichert Bundesförderung für Kirche Falkenwalde

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Berlin / Uckermark – Erneut ist es dem uckermärkischen SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke gelungen, frische Fördermittel für die Region zu gewinnen. Die Dorfgemeinschaft in Falkenwalde kann sich nun aufgrund des persönlichen Einsatzes von Zierke über einen Bundeszuschuss i.H.v. 325.000 Euro freuen.

„Ich freue mich sehr, dass wir das Denkmalschutz-Sonderprogramm weiterführen können. Das ist für alle Regionen in Deutschland wichtig, Kulturschätze zu bewahren und Orte der Begegnung zu schaffen“, so Zierke.

„Umso schöner, dass ich meine Kollegen vom Projekt in Falkenwalde überzeugen konnte und die Uckermark den Zuschlag erhält“, sagt Stefan Zierke.

Während seiner Tour durch den Wahlkreis, wurde Zierke im Sommer auf das Projekt aufmerksam. Vor Ort konnte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete ein genaues Bild machen und sagte seine Unterstützung zu.

„Nun hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die Liste der Projekte beschlossen, die dieses Jahr einen Zuschlag vom Bund erhalten. Toll, dass Falkenwalde mit dabei ist“, so der SPD-Abgeordnete.

Beate Amberg, Mitglied des Gemeindekirchenrates Drense-Falkenwalde und des Ortskirchenrates Falkenwalde sowie Ortsvorsteherin, sagt: „Wir, der Ortsteil Falkenwalde der Gemeinde Uckerfelde und der Ortskirchenrat Falkenwalde der Gesamtkirchengemeinde Drense-Falkenwalde bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung und fördernde Projektbegleitung im Rahmen der Sanierung unserer Feldsteinkirche in Falkenwalde. Die Vollendung der Sanierung der Kirche im 2. Bauabschnitt (Chor) und 3. Bauabschnitt (Turm) kann nur durch die Förderung Wirklichkeit werden.

Die dringend notwendigen Arbeiten zum Erhalt des wertvollen Feldsteinbaus aus dem 13. Jahrhundert, der eine sehr schöne Inneneinrichtung mit einem Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, einer reich verzierter – von einem Engel getragenen – Kanzel sowie Altar aus dem 19. Jahrhundert und einer Empore mit Barockorgel des Orgelbauers Ernst Marx aus dem Jahr 1770 beherbergt, können nun in absehbarer Zeit beginnen. Die Freude darüber ist bei uns allen riesengroß.

Die Kirche ist ein Mittelpunkt und eine wichtige Begegnungsstätte in unserem Dorf. Hier finden nicht nur regelmäßig Gottesdienste, sondern auch jährliche Höhepunkte zu Ostern, Erntedank, im November das Martinsfest als Gemeinschaftsfest der Kirchengemeinde, der Gemeinde OT Falkenwalde und der umliegenden Kinder- und Jugendfeuerwehren, Konzerte und am 24. Dezember traditionell das Krippenspiel statt. Die Veranstaltungen werden von Kinder des Ortes sowie Kinder aus umliegenden Gemeinden, dem Falkenwalder Chor und der Flötengruppe mit gestaltet.

„Die mittelalterliche und für eine Dorfkirche sehr stattliche Feldsteinkirche in Falkenwalde mit
ihrem imposanten Turm befindet sich schon seit Jahrzehnten in einem sanierungsbedürftigen
Zustand. Schon die Generationen vor uns haben sich aktiv bemüht, das älteste und
bedeutendste Bauwerk des Ortes zu erhalten. Selbst zu DDR-Zeiten wurde mit den Mitteln der
Zeit getan, was getan werden konnte. Die sehr aktive Kirchengemeinde sammelt schon seit vielen
Jahren Spenden und wirbt für die Sanierung ihrer Kirche. In den Jahren 2020 – 2021 konnte dann
endlich das Kirchenschiff – auch mit Hilfe von Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm
des Bundes – saniert werden. Danach haben wir zahlreiche weitere Förderanträge gestellt, um
auch die ebenso dringende Sanierung des Turmes und des Chorschiffes zu realisieren. Auch die
Kirchengemeinde hat weiter Spenden eingeworben.“, ergänzt Jens Radke, Baubeauftragter des
Kirchenkreises Uckermark

Hintergrund: Bei der Dorfkirche Falkenwalde handelt es sich um einen Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von stattlicher Größe. Die Kirche besteht aus dem flachgedeckten Kirchenschiff mit eingezogenem Chorschiff und Westturm in Schiffbreite. Bei dem Denkmal besteht dringender Sanierungsbedarf in den Bereichen Dach, Fassade, Schiff und Turm. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 650.000 Euro. Der Bund bezuschusst die Maßnahmen mit 50%.