Wirtschaft gegen rechts

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Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg hat einen Faktencheck von AfD-Positionen im Wahljahr 2024 veröffentlicht. „Eine gute und wichtige Maßnahme“, finden Stefan Zierke, Sprecher der Landesgruppe Brandenburg und Annika Klose, Sprecherin der Landesgruppe Berlin in der SPD-Bundestagsfraktion.

Unsere Demokratie wird nicht nur an den Wahlurnen verteidigt, sondern nur gesamtgesellschaftlich mit einer Kombination aus kleinen und großen Gesten, im öffentlichen und im privaten Raum. Wichtig ist eine stabile breite Mehrheit, die sich für unsere demokratischen Werte stark macht und gegen Hass, Desinformation und Ausgrenzung kämpft. Unsere Demokratie und unser wirtschaftlicher Wohlstand gehen Hand in Hand. Daher ist es umso wichtiger, dass unsere wirtschaftlichen Akteure die Forderungen der AfD ansehen und Stellung beziehen. Der Check der Vereinigung der Unternehmensverbände zieht dabei eine klare Bilanz und attestierte der Partei eine Gefahr für die Demokratie und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region zu sein.

„Ich freue mich sehr über den Faktencheck. Statt Schwarzmalerei haben wir eine Politik im Blick, die sich an unseren Herausforderungen der Zukunft, an der Praxis und an den Menschen vor Ort orientiert. Eine Politik, die auf Abschottung, Geschichtsvergessenheit und Rückwärtsgewandtheit basiert, ist schädlich. Schädlich für die Wirtschaft, unseren Wohlstand, unsere Sicherheit, für unsere Demokratie und vor Allem für die Menschen, die in Brandenburg und ganz Deutschland leben. Die Faktenlage in den Zukunftsthemen Zuwanderung, Europa, Digitalisierung und Währungspolitik ist eindeutig. Diese antidemokratische Partei ist auch wirtschaftsfeindlich und -inkompetent. Eine äußerst gelungene Aktion der Vereinigung der Unternehmensverbände in der Region“, so der Sprecher der Landesgruppe Brandenburg Stefan Zierke.

Annika Klose, Sprecherin der Landesgruppe Berlin, ergänzt: „Der Faktencheck der Vereinigung der Unternehmensverbände in der Region verdeutlicht einmal mehr, dass die AfD keine tragfähigen Konzepte für unser Land anbietet. Stattdessen setzt sie auf populistische Scheinlösungen, die nicht nur unsere Demokratie, sondern auch Arbeitsplätze gefährden. Es freut mich, dass unsere wirtschaftlichen Akteure dem eine klare Absage erteilen.“

 

Zum Faktencheck: 2024_03_22-UVB_Fakten_Rechtspopulismus