SCHWERPUNKTE 2021-2025

Meine Themen in der 20. Wahlperiode

Die Tourismuspolitik hat für mich einen besonderen Stellenwert und liegt mir sehr am Herzen. Deswegen freue ich mich sehr – nach einer besonderen Legislaturperiode als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesfamilienministerin – meinen politischen Schwerpunkt wieder auf die Tourismuspolitik zu legen.

Aufgrund meiner 20-jährigen beruflichen Erfahrung in der Tourismusbranche, meiner langjährigen praktischen Tätigkeit als Geschäftsführer im Tourismus und meinem persönlichen Interesse an nachhaltigem Natur- und Wandertourismus, kenne ich die touristischen Potentiale unseres Landes besonders gut. Ich weiß, dass die Branche gerade jetzt auf uns zählt. Seien es die Schausteller, Betriebe, Dienstleister oder auch die Beschäftigten. Die SPD hat den Anspruch, für alle Akteure in dieser vielfältigen Branche da zu sein und sie weiterzuentwickeln.

Als ordentliches Mitglied des Tourismus-Ausschusses im Bundestag und als tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion möchte ich in diesem Sinne für den Deutschen Tourismus arbeiten. Gemeinsam mit meinen SPD-Kolleginnen und -Kollegen im Tourismusausschuss werde ich eine starke Stimme für den Tourismus in der Bundespolitik sein.

Als tourismuspolitischer Sprecher habe ich dabei die Tourismus-Branche in Gänze im Blick und darf die langen Linien der SPD-Bundestagsfraktion sowie der sozialdemokratischen Bundesregierung mitgestalten.

 

Außerdem bin ich auch in dieser Legislatur erneut zum Sprecher der Landesgruppe Brandenburg in der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden. Als Zusammenschluss der zehn direkt gewählten SPD-Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg sind wir das Sprachrohr für die Brandenburger Interessen in der Bundespolitik. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg setze ich mich daher für die Geschicke Brandenburgs und Ostdeutschlands im Deutschen Bundestag ein.

Neben meiner politischen Arbeit in Berlin bin ich selbstverständlich vor allem direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter der Uckermark und des Barnims. Hier unterstütze ich die verschiedensten Projekte und helfe bei der finanziellen Förderung durch den Bund.

Wenn ich im Wahlkreis unterwegs bin, erfahre ich viel von speziellen Themen oder Anliegen. Diese nehme ich dann immer gerne mit nach Berlin, um bestimme Dinge inhaltlich zu klären, Antworten geben zu können oder um konkret gesetzgeberisch zu helfen. Dieser Teil meiner Arbeit liegt mir besonders am Herzen.

 

Am 27. April wurde ich von der Mitgliederversammlung der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft als Nachfolger der Präsidentin Michaela Noll zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt. Für mich war das ein sehr besonderer Moment in meinem politischen Leben und eine große Ehre.

Als fraktionsübergreifender Club der Parlamentarier aus dem Bund, den Ländern und aus Europa ist die DPG – mit repräsentativen Sitz im Reichstagspräsidentenpalais gegenüber des Reichstages – seit fast 70 Jahren eine feste Größe im parlamentarischen Betrieb der Bundesrepublik.

Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft ist ein Ort des Austauschs für alle Abgeordneten sowie ehemaligen Abgeordneten über Parteigrenzen hinweg. Politik lebt vom harten Streit unter den Parteien und politischen Verantwortlichen über kontroverse Sachthemen. Die DPG ist in diesen Auseinandersetzungen oft genug eine Zuflucht und ein von allen Seiten akzeptierter neutraler Ort im politischen Berlin. So konnten in der DPG auch historisch wichtige Entscheidungen vorbereitet werden, wie etwa die Entscheidung um den Regierungssitz in Berlin 1991, die Bildung der Großen Koalition 2005 oder der Versuch der Bildung einer ersten Jamaika-Koalition auf Bundesebene 2017. In der DPG ist ein wohlwollendes Miteinander über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg die Regel und nicht die Ausnahme. Als geschützter Rückzugsort für alle Abgeordneten erfüllt die DPG damit einen wichtigen Auftrag im politischen Betrieb und ist so ein zentrales Stück deutscher Parlamentskultur.

Als Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft möchte ich diese ehrwürdige Tradition aufrecht erhalten, pflegen und in die Zukunft weitertragen. Die Arbeit meiner Vorgängerinnen und Vorgänger ist mir dabei eine wichtige Leitlinie in meiner Tätigkeit zum Wohle der DPG. Demokratie und Parlamentarismus leben von respektvollem Austausch und Gesprächen über Parteigrenzen hinweg. Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft als Ort für genau diesen Austausch möchte ich in der historischen Tradition als Präsident weiterführen. Ich freue mich auf die meine Arbeit als Präsident der DPG.