In Schwedt überreichte heute Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) einen Fördermittelbescheid aus dem GRW-Sondervermögen für den Neubau der Feuerwache im Ortsteil Passow sowie der Ausstattung der Feuerwache. Die Investition in den Neubau der Feuerwache belaufen sich auf fast 4,9 Mio. Euro. Hierfür erfolgt eine 60-prozentige Förderung aus GRW-Mitteln in Höhe von über 2,9 Mio. Euro.
Das GRW-Sonderprogramm stellt einen wichtigen Baustein der Unterstützung des Transformationsprozesses in Schwedt/Oder und in der gesamten Uckermark dar. Zugleich ist das Programm ein weiterer Beleg für die Solidarität Brandenburgs. Es ist wichtig, dass wir als Land Brandenburg die Raffinerieregion weiter unterstützen.
Bereits im Jahr 2023 haben die Schwedter Stadtverordneten den Beschluss für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Passow gefasst. Mit der Bereitstellung der Fördermittel kann die Realisierung des Bauvorhabens jetzt in Angriff genommen werden. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Passow werden ein Haus erhalten, das ihren Bedürfnissen und den feuerwehrtechnischen Anforderungen gerecht wird.
Mit dieser neuen zentralen Feuerwache sollen die bisherigen Feuerwachen der Stadt Schwedt „Heinersdorfer Straße“ (Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Löschzug 1) und „Bäckerstraße“ (Freiwillige Feuerwehr Löschzug 2) an einem zentralen Standort gebündelt werden. Der Bau erfolgte auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Schwedt und der für die Errichtung des Gebäudes zuständigen Wohnbauten Schwedt/Oder GmbH. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 4,3 Mio. Euro und werden mit fast 2,6 Mio. Euro, ebenfalls zu 60 Prozent, aus dem GRW-Sondervermögen bezuschusst.
Das GRW-Sondervermögen ermöglicht Förderungen, die den Feuerwehren direkt zugutekommen – das ist richtig und wichtig, denn die Feuerwehren in Brandenburg tragen wesentlich zur Sicherheit in unserem Land bei. Sie sind ein wichtiger Teil der Gefahrenabwehr für die Städte und Gemeinden. Als verlässliche, vertrauenswürdige und kompetente Stütze der kommunalen Daseinsvorsorge haben die Feuerwehren daher jede Form der Unterstützung verdient. Neben der Unterstützung von Investitionen gewerblicher Unternehmen bietet das GRW-Sonderprogramm auch Förderungsmöglichkeiten für wirtschaftsnahe kommunale Infrastrukturvorhaben. Damit steht ein sehr breit aufgestelltes Förderinstrument zur Verfügung, um vielschichtige Maßnahmen sowohl im investiven als auch im nicht-investiven Bereich unterstützen zu können.
