Stefan Zierke Bundestagsabgeordneter
Für Uckermark und Barnim

Thomas Oppermann besucht Werner-Forßmann-Krankenhaus und spricht mit Vertretern des Mittelstands aus dem Barnim

Am Montag, den 21. August 2017, besuchte auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Thomas Oppermann das Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde. Das Krankenhaus befindet sich in kommunaler Trägerschaft der Gesellschaft für Leben und Gesellschaft (GLG).

Nach der herzlichen Begrüßung durch die Geschäftsführung der GLG, Frau Dr. Miroslau und Herrn Dr. Mocek, sowie der Verwaltungsdirektorin Frau Ludewig folgte ein Rundgang durch das Klinikum. Die beiden SPD-Bundespolitiker wollten sich über die medizinische und ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sowie über die Fachkräftesituation und besondere Leistungen der GLG informieren.

Im Notfallzentrum des Krankenhauses erklärt Chefarzt Dr. Timo Schöpke die Arbeitsweise der Notfallaufnahme. Allerdings ist der Betrieb des Zentrums trotz Umstrukturierung und modernster Technik hochdefizitär. So erhalte das Klinikum für jeden (ambulanten) Notfallpatienten von den Krankenkassen etwa 30 bis 40 Euro. Diagnostik und Behandlung können jedoch im Einzelfall „mehrere Hundert Euro“ kosten. Ein Fehlbetrag, der durch andere Disziplinen und Kliniken im Haus ausgeglichen werden müsse. Deshalb benötige die klinische Notfallversorgung gerade mit Blick auf die stetig steigenden Patientenzahlen (in Eberswalde sind es inzwischen pro Jahr um die 35.000) einer sachgerechten Vergütung von Behandlungsfällen.

Thomas Oppermann und Stefan Zierke zeigten sich sehr beeindruckt über das Modell der GLG, dessen Träger die Landkreise Barnim und Uckermark sind, und wie diese das komplexe Angebot (ambulante und stationäre Versorgung sowie Reha) gewährleistet.

Anschließend fand eine Gesprächsrunde mit Wirtschafts-, Umwelt-, Energie und Mittelstandsvertretern aus dem Barnim statt, um zu verstehen, was gut läuft in der Region und wo der Schuh drückt. Das bestimmende Thema in der Diskussion war die E-Mobilität und inwiefern „Grüner Wasserstoff“ helfen kann, die CO₂-Emissionen zu reduzieren.