Stefan Zierke Bundestagsabgeordneter
Für Uckermark und Barnim

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und der ehemalige Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck zu Besuch im Barnim Panorama in Wandlitz

Im Rahmen seiner deutschlandweiten Sommertour sowie auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke machte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am 31. Juli 2017 Station im Barnim Panorama in Wandlitz.

Dem Besuch angeschlossen haben sich der ehemalige Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, Barnims Landrat Bodo Ihrke und der frühere Infrastrukturminister in Brandenburg Reinhold Dellmann.

Die Wandlitzer Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Schmid-Rathjen und die Marketingleiterin im Barnim Panorama Frau Katja Hauptlorenz führte die Gruppe durch die verschiedenen Räume des Museums und gab einen Überblick über die Geschichte des Hauses und seiner Exponate. So wurde im ehemaligen Milchladen im Dorfkern von Wandlitz bereits 1953 durch Walter Blankenburg eine „Heimatstube“ eingerichtet. Mittelalterliche Geschirrfunde aus den „Mühlenfichten“ um Wandlitz hatten den Anlass zu dieser privaten Sammlung gegeben. Unmittelbar daneben entstand in der Folge das neue Barnim Panorama.

In seiner jetzigen Form hat das Barnim Panorama im Jahr 2013 geöffnet. Das neu entstandene Gebäudeensemble – als regional typischer Dreiseitenhof konzipiert – verbindet zum ersten Mal ein Museum mit einem Naturparkzentrum und kann dadurch die Geschichte des Barnim von der eiszeitlichen Wildnis zur modernen Kulturlandschaft erzählen. Zudem laden im Außengelände ein Schaugarten und ein Entdeckerpfad zum aktiven Erkunden ein
. Dadurch werden die Themen „ländlicher Raum“, „Natur(bildung)“, „Tourismus“ und „Nachhaltigkeit“ auf anschauliche Weise miteinander verbunden.

Nirgendwo in Europa sei „fußläufig so intensiv spürbar, wie Stadt und Land voneinander abfallen“, erklärte Matthias Platzeck, und damit als Erholungsraum für stressgeplagte Hauptstädter dient. Dennoch sei es von großer Wichtigkeit, den Unterschied zwischen Stadt und Land nicht größer werden zu lassen, damit der Barnim nicht von der allgemeinen Entwicklung abgekoppelt werde.